Berichte

Schaffhauser Kunstturner knapp an Medaille vorbei

Eine Woche nach den Titelkämpfen im Einzel trafen am 29. September 2018 die Kunstturner aus den verschiedenen Kantonen in Schaffhausen an den Schweizer Meisterschaften Kunstturnen Mannschaften (SMM) aufeinander. Das Schaffhauser Team zeigte eine sehr gute Leistung und verpasste die Bronzemedaille nur ganz knapp. Neuer Schweizermeister ist die Mannschaft Aargau I.  

Das Schaffhauser Team startete den Wettkampf am Sprung. Bereits da setzte Taha Serhani eine erste Duftmarke: Sein Sprung wurde mit 14.50 Punkten bewertet, einer Note, die nur von einem weiteren Athleten übertroffen wurde. Auch am Barren zeigte er eine äusserst schwierige Übung, wofür er mit der dritthöchsten Tagesnote wurde. Und am Reck zündete er ein Feuerwerk der Weltklasse. Einzig Europameister Oliver Hegi erturnte einen ganz knapp höheren Wert. Sein ganzer Wettkampf verlief ohne grössere Fehler und er zog das Schaffhauser Team von Beginn weg mit. Serhani bestätigte damit seine Nomination für die kommenden Weltmeisterschaften in Doha vom 25. Oktober bis 3. November. Das Publikum in der ausverkauften Breitehalle unterstützte das Team grossartig. Diese Motivation nutzte auch das zweite Schaffhauser Aushängeschild, Marco Walter. Der Löhninger zeigte seinen ersten Wettkampf nach langer Verletzungspause und wurde an drei Geräten eingesetzt. Einer stabilen und auf Sicherheit geturnten Übung am Barren folgte eine äusserst saubere Bodenübung, wofür er 13.833 Punkte erhielt. Einzig am Pauschenpferd lag die Note von 10.966 Punkten unter den Erwartungen. Walter war aber mit den gezeigten Leistungen insgesamt sehr zufrieden und hob die guten Leistungen des Gesamtteams hervor. 

Diesem gehörten auch Tim Leitenmair (nach einer Schulterverletzung nur am Pauschenpferd eingesetzt), Fabio Strauss (Boden, Ringe, Sprung), Christian Dehm (vier Geräte) und Richie Wanner an. Letzterer hatte einen ganz speziellen Auftritt, nämlich seinen allerletzten als aktiver Kunstturner. Er konnte am Sprung und an den Ringen wichtige Punkte erturnen, patzte aber am Barren beim Ausgang und musste am Reck einen schmerzhaften und spektakulären Sturz in Kauf nehmen. Dieser schmerzte umso mehr, weil die Schaffhauser am Reck nur drei Turner einsetzen konnten und es somit kein Streichresultat gab. So war auch bei ihm nach dem Wettkampf die Gefühlslage wie bei der ganzen Mannschaft gemischt. Zwar konnte man den Klassenerhalt sichern, was vor dem Wettkampf aufgrund der Verletzungen nicht selbstverständlich war. Auf der anderen Seite betrug der Rückstand auf die Bronzemedaille auch nur acht Zehntelspunkte, ein Abstand, der mit einem Sturz weniger wettgemacht gewesen wäre. Insgesamt zeigte aber das Schaffhauser Team eine starke Leistung und wurde zurecht lautstark gefeiert. 

Den Tagessieg holten sich die Aargauer Turner um Europameister Oliver Hegi. Sie starteten mit nur vier Turnern, bei denen vor allem die drei Nationalkadermitglieder Hegi, Christian Baumann und Noe Seifert lieferten. Schon früh zeichnete sich der Sieg ab und schlussendlich gewannen die Aargauer mit sieben Punkten Vorsprung auf Titelverteidiger Zürich den Wettkampf. Knapp vor dem Schaffhauser Team sicherte sich die Mannschaft der Ostschweiz um Pablo Brägger die Bronzemedaille. Rang fünf belegte das Team Zürich II, als Absteiger in die Nationalliga B stand nach dem Wettkampf die Mannschaft Solothurn fest. 

In der Nationalliga B setzte sich das Team Luzern/Obwalden/Nidwalden durch und schaffte damit den Wiederaufstieg in die höchste Liga. In der Nationalliga C gewann das Team Neuchâtel vor Zürich III und der Mannschaft aus der Waadt. 

Eine Woche nach den Titelkämpfen im Einzel trafen am 29. September 2018 die Kunstturner aus den verschiedenen Kantonen in Schaffhausen an den Schweizer Meisterschaften Kunstturnen Mannschaften (SMM) aufeinander. Das Schaffhauser Team zeigte eine sehr gute Leistung und verpasste die Bronzemedaille nur ganz knapp. Neuer Schweizermeister ist die Mannschaft Aargau I.

 

Das Schaffhauser Team startete den Wettkampf am Sprung. Bereits da setzte Taha Serhani eine erste Duftmarke: Sein Sprung wurde mit 14.50 Punkten bewertet, einer Note, die nur von einem weiteren Athleten übertroffen wurde. Auch am Barren zeigte er eine äusserst schwierige Übung, wofür er mit der dritthöchsten Tagesnote wurde. Und am Reck zündete er ein Feuerwerk der Weltklasse. Einzig Europameister Oliver Hegi erturnte einen ganz knapp höheren Wert. Sein ganzer Wettkampf verlief ohne grössere Fehler und er zog das Schaffhauser Team von Beginn weg mit. Serhani bestätigte damit seine Nomination für die kommenden Weltmeisterschaften in Doha vom 25. Oktober bis 3. November. Das Publikum in der ausverkauften Breitehalle unterstützte das Team grossartig. Diese Motivation nutzte auch das zweite Schaffhauser Aushängeschild, Marco Walter. Der Löhninger zeigte seinen ersten Wettkampf nach langer Verletzungspause und wurde an drei Geräten eingesetzt. Einer stabilen und auf Sicherheit geturnten Übung am Barren folgte eine äusserst saubere Bodenübung, wofür er 13.833 Punkte erhielt. Einzig am Pauschenpferd lag die Note von 10.966 Punkten unter den Erwartungen. Walter war aber mit den gezeigten Leistungen insgesamt sehr zufrieden und hob die guten Leistungen des Gesamtteams hervor.

 

Diesem gehörten auch Tim Leitenmair (nach einer Schulterverletzung nur am Pauschenpferd eingesetzt), Fabio Strauss (Boden, Ringe, Sprung), Christian Dehm (vier Geräte) und Richie Wanner an. Letzterer hatte einen ganz speziellen Auftritt, nämlich seinen allerletzten als aktiver Kunstturner. Er konnte am Sprung und an den Ringen wichtige Punkte erturnen, patzte aber am Barren beim Ausgang und musste am Reck einen schmerzhaften und spektakulären Sturz in Kauf nehmen. Dieser schmerzte umso mehr, weil die Schaffhauser am Reck nur drei Turner einsetzen konnten und es somit kein Streichresultat gab. So war auch bei ihm nach dem Wettkampf die Gefühlslage wie bei der ganzen Mannschaft gemischt. Zwar konnte man den Klassenerhalt sichern, was vor dem Wettkampf aufgrund der Verletzungen nicht selbstverständlich war. Auf der anderen Seite betrug der Rückstand auf die Bronzemedaille auch nur acht Zehntelspunkte, ein Abstand, der mit einem Sturz weniger wettgemacht gewesen wäre. Insgesamt zeigte aber das Schaffhauser Team eine starke Leistung und wurde zurecht lautstark gefeiert.

 

Den Tagessieg holten sich die Aargauer Turner um Europameister Oliver Hegi. Sie starteten mit nur vier Turnern, bei denen vor allem die drei Nationalkadermitglieder Hegi, Christian Baumann und Noe Seifert lieferten. Schon früh zeichnete sich der Sieg ab und schlussendlich gewannen die Aargauer mit sieben Punkten Vorsprung auf Titelverteidiger Zürich den Wettkampf. Knapp vor dem Schaffhauser Team sicherte sich die Mannschaft der Ostschweiz um Pablo Brägger die Bronzemedaille. Rang fünf belegte das Team Zürich II, als Absteiger in die Nationalliga B stand nach dem Wettkampf die Mannschaft Solothurn fest.

 

In der Nationalliga B setzte sich das Team Luzern/Obwalden/Nidwalden durch und schaffte damit den Wiederaufstieg in die höchste Liga. In der Nationalliga C gewann das Team Neuchâtel vor Zürich III und der Mannschaft aus der Waadt.