EM-Teilnehmer Marco Walter überzeugte an den 96. Zürcher Kunstturntagen in Wädenswil.

In Wädenswil waren die Schaffhauser Kunstturner in den Programmen 1, 2, 4 und 6 am Start. In der Königsklasse P6 waren Marco Walter, der EM-Teilnehmer von Kutu SH, und Richie Wanner am Start. Für Walter war es der erste volle Sechskampf seit Längerem. Es lief ihm noch nicht an allen Geräten nach Wunsch, dafür zeigte er an seinen Paradegeräten, dass er zu Recht für die EM qualifiziert war. Am Sprung «flog» er mit 14,85 zur höchsten Note des ganzen Wettkampfes. Der in Magglingen trainierende Richie Wanner hatte das Wettkampfglück nicht auf seiner Seite. Der Start an den Ringen verlief nicht ganz optimal, trotzdem konnte sich Wanner aber bis zum letzten Gerät, dem Pferdpauschen, immer besser in den Wettkampf hinein turnen. Am Schluss unterliefen ihm aber zu viele Fehler, was ihn ein paar Plätze in der Rangliste kostete.

Pirmin Werner und Eric Schumacher waren im Programm 4 die Ersten aus Schaffhausen, die an den Start gingen. Werner zeigte mit Ausnahme an den Ringen einen guten Wettkampf. Da gelang ihm der Abgang (Tsukahara) nicht nach Wunsch, und er stürzte. Dennoch platzierte er sich auf dem guten fünften Schlussrang. Schumacher turnte einen guten Sechskampf und konnte erfolgreich zurückkehren, weil er den letzten Wettkampf verletzungsbedingt ausfallen lassen musste. Im P1 waren 150 Teilnehmer am Start, so viele wie schon lange nicht mehr. «Da ist ein 18. Rang von Tim Richter eine super Platzierung», freute sich Trainer Erich Wanner. Richter turnte einen sehr guten Wettkampf und kann mit seiner Leistung mehr als zufrieden sein. Nick Amon, der zweite Schaffhauser im P1, turnte auch sehr gut, wirkte aber beim Sprung noch ein bisschen nervös und musste zwei Standfehler in Kauf nehmen. Die letzten Starter von Kutu SH waren am Sonntagnachmittag die P2-Turner. Loris Schüpbach zeigte einen guten Wettkampf. Nach seiner Zehenverletzung konnte er sich auch wieder an den Sprunggeräten steigern. Mostafa Shamari hatte weniger Wettkampfglück, verturnte er doch gleich drei von sechs Geräten. Da ist ein vorderer Platz in der Rangliste nicht mehr möglich. Dennoch holte er sich die letze Auszeichnung in seiner Kategorie. (pd/dfk)

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