Nachgefragt: Taha Serhani

Beim Junioren-Länderkampf zwischen Frankreich, Deutschland, Grossbritannien und der Schweiz in Wallisellen ist Taha Serhani als Vertreter von Kutu SH im Einsatz.

tahaSerhani klDer Kunstturner Taha Serhani (17) wohnt in Oberwinterthur und besucht in Zürich die United School of Sports. Sportlich hat er sich dem Regionalturnzentrum Dreispitz Schaffhausen (Kutu SH) in Herblingen angeschlossen. Er gilt als eines der grossen Schweizer Talente und ist Mitglied des Junioren-Nationalkaders der Schweiz. Am Samstag ist Serhani für den Länderkampf zwischen Frankreich, Deutschland, Grossbritannien und der Schweiz in der Mehrzweckhalle Wallisellen aufgeboten. Neben dem Vertreter von Kutu SH werden Christian Baumann (18/STV Lenzburg), Sascha Corad (17, TV Bülach), Benjamin Gischard (18, TV Herzogenbuchsee) und Christian Kopp (17; STV Schwarzenbach) gegen die grossen Turnnationen – Grossbritannien ist amtierender Junioren-Europameister – antreten. Im Vorjahr standen neben Serhani mit Richie Wanner und Marco Walter zwei weitere Schaffhauser im Kader der siegreichen Schweiz, die in diesem Jahr nicht in der Favoritenrolle antritt.

Am Samstag starten Sie mit der Schweiz beim U-18-Länderkampf in Wallisellen. Was für einen Wettkampf erwarten Sie?
Taha Serhani: Das wird für uns Turner und das Publikum sicher ein interessanter Anlass. Vor allem, wenn man weiss, welches hohe Niveau die anderen Nationen aufweisen. Ich bin gespannt, was bei meinem Einsatz herauskommt.

 

Im letzten Jahr hiessen die Gegner Niederlande und Belgien. In diesem Jahr sind die Konkurrenten von einem anderen Kaliber. Haben Sie da überhaupt eine Chance, wie im Vorjahr bester Turner des Länderkampfes zu werden?
Serhani: Das dürfte eine ganz schwierige Sache werden, weil vor allem die Turner aus England sehr stark geworden sind. Ich gebe auf jeden Fall mein Bestes. Wenn ich es erneut schaffe, freue ich mich, wenn es nicht klappen sollte und andere besser sind, werde ich nicht allzu traurig sein.

Ihr Kollege von Kutu SH, Marco Walter, nimmt an den EM in Moskau teil. Wann erwarten Sie die Premiere in der Elite?
Serhani: Das möchte ich in spätestens zwei Jahren erreicht haben. Vielleicht klappt das ja auch schon im nächsten Jahr. Ich werde mich nicht unter Druck setzen, sondern normal weiterturnen und schauen, was dabei herauskommt.

Wie geht es nach dem Länderkampf weiter, welche Highlights stehen noch bevor?
Serhani: Das ganz grosse Ziel sind die Schweizer Meisterschaften der Junioren Anfang Juni in Schaffhausen. Zuvor stehen noch zwei Qualifikationswettkämpfe auf dem Programm: zum einen der Zürcher Kunstturnertag vom 10. bis 12. Mai in Wädenswil, zum andern ein internationaler Wettkampf in Lugano. Ausserdem sind weitere grosse Ziele das Eidgenössische Turnfest in Biel vom 13. bis 23. Juni und im September die Schweizer Mannschaftsmeisterschaften im Kunstturnen in Lugano.

Interview Daniel F. Koch

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