Am International ausgeschriebenen Rheintal Cup in Widnau, gewannen die Schaffhauser Kunstturnen Richie Wanner am Reck und Taha Serhani am Boden vor ihren Konkurrenten aus Kroatien und Belgien.

Die jüngsten Turner griffen als erstes in den Magnesiakübel am Rheintal Cup in Widnau. Leider konnte von den fünf gestarteten, keiner einen fehlerfreien Wettkampf zeigen. Von den 89 Turnern im P1 konnten sich Tim Richter und Nick Amon, der sich deutlich zu seinem ersten Wettkampf gesteigert steigern hat, im ersten Viertel behaupten. Robin Montanile, Nicolas Bächtold und Jamie Moser klassierten sich im Mittelfeld.

Im Programm 5 waren Turner aus acht Nationen am Start. Die beiden Schaffhauser Reto Laus und Fabio Strauss turnten vier der sechs Übungen gut durch, erreichten aber leider ein nicht mehr ganz so hohes Punktetotal wie noch vor einer Woche in Zuzwil.   Im Programm 6, ebenfalls mit Internationaler Beteiligung, sicherte sich Taha Serhani den Tagessieg! Da er in einigen Übungen kurzfristig den Schwierigkeitsgrad erhöhte, klappte noch nicht alles fehlerfrei. Aber Dank seinem Kampfgeist und Improvisationstalent liess er keine Zweifel offen und wurde mit über zwei Punkten Vorsprung als Sieger aufgerufen. Richie Wanner turnte keinen vollen Sechskampf, er verzichtete auf die Sprunggeräte Boden und Pferdsprung. Dort wo er aber startete, zeigte er seine Klasse, indem er sich am Reck und an den Ringen die Bestnoten im Mehrkampf erturnte.

Als Höhepunkt am Rheintal Cup gelten die Gerätefinals am Boden und Reck. Beide Titel gingen nach Schaffhausen: Taha Serhani gewann mit einer sprunggewaltigen Übung am Boden, Richie Wanner holte sich, mit Flugelementen, Drehungen und Doppelsalto rückwärts mit Schraube als Abgang, den Sieg am Reck!

Sonntagmorgen ging’s weiter mit dem Programm 2. Mostafa Shamari und Loris Schüpbach vertraten die Farben der Kutu Schaffhausen. Beide erreichten mehr Punkte als am ersten Wettkampf, was als sehr positiv zu werten ist. Trotzdem wäre noch mehr drin gelegen, da beide einen Sturz in Kauf nehmen mussten, Mostafa Shamari stürzte beim Reckabgang und Loris Schüpbach konnte den Schwung am Sprung nicht frühzeitig bremsen.   Als letzte waren Primin Werner und Eric Schumacher im Programm 4 im Einsatz. Ein Blick auf die Startliste verriet, dass da die gesamte Schweizer Spitze vertreten war. Darum ist der 7. Rang von Pirmin Werner auch sehr hoch einzustufen. Aber auch er hat noch Luft nach oben und es gilt jetzt diese Fehler auszumerzen. Für Eric Schumacher war es der erste Wettkampf in dieser Saison, da er vor einer Woche noch verletzungsbedingt unter den Zuschauern sass. Gewisse Elemente musste er deshalb weglassen und es unterliefen ihm auch einige Fehler. Das Wichtigste aber war, dass er den Einstieg doch noch anfangs Saison geschafft hat.

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