Marco Walter aus Löhningen bestreitet an der Europameisterschaft vom nächsten Mittwoch bis Sonntag in der russischen Hauptstadt die ersten Titelkämpfe bei der Elite.

«Ich möchte mir eigentlich keine grossen Ziele setzen», sagt Marco Walter. Der 19-jährige Löhninger vertritt zusammen mit Pascal Bucher (24, Schöfflisdorf ZH), Claudio Capelli (27, Lätti) und Lucas Fischer (23, Möriken) sowie Cheftrainer Beni Fluck vom 17. bis zum 21. April die Schweiz bei der Europameisterschaft im Kunstturnen in Moskau. Die ursprünglich in Kasan (Republik Tatarstan) angesetzten kontinentalen Titelkämpfe waren aus organisatorischen Gründen nach Moskau verlegt worden. In die Millionenmetropole wird Marco Walter morgen Samstag mit der Mittagsmaschine reisen. Nach der Ankunft werden die Athleten ihre Akkreditierungen erhalten. Am Sonntag findet das erste Training auf russischem Boden statt. Am Montag geht es dann in die Wettkampfhalle im Sportkomplex Olymiyskiy. Am Dienstag steht ein weiteres Training auf dem Programm, ehe am Mittwoch mit der Qualifikation die eigentliche EM beginnt. «Ich werde am Boden und an meinem Lieblingsgerät, dem Sprung, eingesetzt werden», erzählt der Vertreter von Kutu Schaffhausen, der erstmals bei einem grossen Titelkampf und im Duell der besten europäischen Turnstars ins Rampenlicht treten wird.

 

«Für mich ist es auf diesem Niveau wichtig, mir international erst einmal einen Namen zu machen», weiss der Löhninger. Natürlich nehme das Kribbeln im Bauch von Tag zu Tag zu, doch sei er weder nervös noch habe er Angst vor der Aufgabe, meint Marco Walter. «Warum auch. Ich mache ja das, was ich täglich trainiere.» Seit drei Wochen ist er mit den Kaderturnern im Sportzentrum Magglingen und bereitet sich intensiv auf den Wettkampf vor. Und die Schule? «Ich habe den Lehrstoff von der Schule mitbekommen. Den arbeite ich durch. Wenn es Probleme gibt, sind in Magglingen Lehrer da, mit denen ich dann arbeiten kann.» Nach den EM wird aus dem Elitekunstturner dann wieder der Kantonsschüler Walter, der wie seine Altersgenossen täglich die Schulbank drückt. Als Doppelbelastung, hier Training, danach pauken für die Schule, empfindet Marco Walter die Vorbereitung auf die EM nicht. «Ich sehe das eher als eine spannende Zeit an», so der 19-Jährige. Der Schweizerische Turnverband reist mit einem Frauenteam (Jessica Diacci, 19, Kutu Obersigtental; Ilaria Käslin, 16, SFG Chiasso; Laura Schulte, 16, Kutu Stein-Frickental) und mit Aushängeschild Giulia Steingruber (19, TZ Fürstenland/TV Gossau) nach Moskau. Das Ziel bei den Frauen ist ein Diplom, das heisst einen Platz unter den ersten acht, sowohl im Mehrkampf wie in den Gerätefinals. Mit Steingruber könnte sogar eine Medaille in den Gerätefinals drinliegen. Ganz so hoch ist die Zielsetzung bei den Männern nicht. Im Mehrkampf soll ein Diplom, in den Gerätefinals sollen zwei Diplome herausspringen. Neben Marco Walter ist noch ein zweiter Schaffhauser an der EM im Einsatz. Als Kampfrichter wird Andreas Strupler, er arbeitet als Chef Spitzensport beim Zürcher Turnverband, eingesetzt. Ganz ohne Ziel reist übrigens auch der Turner Marco Walter nicht nach Moskau. Am Ende des Gesprächs sagt er: «Ich möchte nicht Letzter werden, sondern mich nach vorne orientieren.»

Der Schweizerische Turnverband reist mit einem Frauenteam (Jessica Diacci, 19, Kutu Obersigtental; Ilaria Käslin, 16, SFG Chiasso; Laura Schulte, 16, Kutu Stein-Frickental) und mit Aushängeschild Giulia Steingruber (19, TZ Fürstenland/TV Gossau) nach Moskau. Das Ziel bei den Frauen ist ein Diplom, das heisst einen Platz unter den ersten acht, sowohl im Mehrkampf wie in den Gerätefinals. Mit Steingruber könnte sogar eine Medaille in den Gerätefinals drinliegen. Ganz so hoch ist die Zielsetzung bei den Männern nicht. Im Mehrkampf soll ein Diplom, in den Gerätefinals sollen zwei Diplome herausspringen. Neben Marco Walter ist noch ein zweiter Schaffhauser an der EM im Einsatz. Als Kampfrichter wird Andreas Strupler, er arbeitet als Chef Spitzensport beim Zürcher Turnverband, eingesetzt. Ganz ohne Ziel reist übrigens auch der Turner Marco Walter nicht nach Moskau. Am Ende des Gesprächs sagt er: «Ich möchte nicht Letzter werden, sondern mich nach vorne orientieren.»

Von Daniel F. Koch

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