Die 36. Austragung des beliebten Jugendcups ist gelungen. Nach den Coronaeinschränkungen in den Vorjahren fand der Anlass wieder vor Publikum statt. Der neu eingebaute Teamwettkampf kam gut an und sah die Gastgeber als Sieger.

Zwei Tage wurde in der Herblinger Dreispitz-Turnhalle geturnt. Auf dem Programm stand die 36.Ausgabe des Jugendcups. «Das OK ist sehr zufrieden mit dem Ablauf. Alle Wettkämpfe verliefen unfallfrei», konnte Trainer Martin Fuchs als Fazit durchgeben. Der erste Wettkampf am Samstag fand in der Kategorie Programm 1 statt. 80 junge Turnen traten an. Immerhin gilt dieser Vergleich als Qualifikationswettkampf für die Schweizerischen Jugendkader, weshalb mit Domenico Rossi auch der Nachwuchschefs des Verbands anwesend war. Die Vertreter von Kutu SH schnitten unterschiedlich ab. Minh Russenberger konnte vom Start an ganz vorne mitmischen. Nur am Boden verlor er etwas Punkte gegenüber der Spitze. Er wurde hervorragender Vierter. Manuel Kronenberg konnte dank einer starken Ringübung in die erste Ranglistenhälfte turnen. Er wurde 34. Jaxon Leuzinger, einer der jüngste Teilnehmer, klassierte sich als 42. knapp dahinter. Anton Droganov und Adrian Joder erwischten keinen guten Tag. Sie müssen sich in Hinblick auf die Schweizer Meisterschaften im Juni noch steigern. Die Trainer wissen, wo sie ansetzen müssen.

Erstmals ein Teamwettkampf
Und dann ist da eine Premiere zu vermelden: Erstmals in der Geschichte des Jugendcups wurde auch ein Teamwettkampf angeboten. Im Duellsystem haben sich die Turner vom Kutu SH mit den Turnern vom TZ Fürstenland gemessen. Dieser Modus war auch für die meisten Zuschauer neu. Und schon nach kurzer Zeit konnte der spannende Modus diese begeistern. Das erste Gerät, der Boden, ging an die Gäste aus dem Fürstenland. Trotz einer starken Übung von Fabio Strauss. Die nächsten Geräte konnten die Schaffhauser mit guten Übungen jeweils für sich entscheiden und nach der Hälfte des Wettkampfs etwas absetzen. Die letzten Geräte verliefen wieder sehr ausgeglichen und die Spannung blieb bis zum Schluss. Erst nach dem letzten Duell am Reck zwischen Timm Sauter (Kutu SH) und Loris Müller (TZF), dass 0:0 endete, war der Sieg der Schaffhauser Tatsache. «Der Teamwettkampf war sicher eine Bereicherung für den Schaffhau-ser Jugendcup», sagte Wettkampfleiter Martin Fuchs.

Cheftrainer Strub zufrieden
Am Sonntag ging der Wettkampf mit den Programmen 2 und 3 weiter. Tobias Wäckerlin und André Kronenberg vertraten die Schaffhauser Farben im Programm 2 und wurden im starken Teilnehmerfeld 17. und 19. Im Programm 3 waren wie immer nicht mehr so viele Teilnehmer am Start. Mit Davide Krättli und Yann Niederberger waren dafür zwei starke Turner aus dem regionalen Leistungszentrum Aargau am Start. Sie machten den Sieg dann auch unter sich aus. Die Zwillinge Enrico und Matteo Poroli aus Stein am Rhein wurden 6. und 8. Zum Abschluss des 36. Schaffhauser Jugendcups waren die Turner der Kategorie Einführungsprogramm an den Geräten. Die Vorrunde bestritten 60 Turner wovon sich 24 für den Final qualifizierten. Für die jungen Kunstturner zwischen 6 und 9 Jahren ist dieser Wettkampf eine grosse Herausforderung. Müssen doch die Finalisten innerhalb kurzer Zeit zwei komplette Wettkämpfe turnen. Etwas, was die meisten Turner so noch nicht kennen. Erfreulich für Kutu-Cheftrainer Ueli Strub war, dass sich für den Final mit Levin Bürgi als 12. auch ein Schaffhauser qualifizierte. Im Final konnte er nicht ganz an die Qualifikationsleistung anknüpfen und wurde am Schluss 19.

Ueli Strub, der Cheftrainer des gastgebenden Vereins Kutu SH war in seiner Schlussbetrachtung des Jugendcups mit den Leistungen seiner Schützlinge zufrieden. Besonders freut ihn der Sieg im Teamwettkampf mit einer jungen Mannschaft.

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