Rund 40 Fans begleiten die Schaffhauser Kunstturner an die SMM nach Montreux. Die Turner kämpfen um ihren Platz in der Nationalliga A.
«Oberstes Ziel ist der Ligaerhalt. Härtester Konkurrent um den Abstieg dürften die Luzerner sein», so lautet die Aufgabenstellung, die sich den Turnern des Vereins «Kutu SH» am Samstag stellt. Dann finden in Montreux, die Schweizer Meisterschaften Mannschaft (SMM) statt. Dort starten die Vertreter des Turnzentrums Dreispitz aus Herblingen in der höchsten Liga. Mit dem Kampf um die Medaillen werden die Schaffhauser Turner wohl nichts zu tun haben. Die Experten erwarten beim Kampf um den Titel ein Duell zwischen den Turnern aus Aargau und Zürich.


Beim Team Schaffhausen lief nicht alles nach Plan bei der Vorbereitung auf diese Meisterschaften. Durch den Ausfall von Spitzenturner und Ex-Nationalkadermitglied Marco Walter (Fussverletzung nach der Universiade im Juli), musste sich Kutu SH-Cheftrainer Ueli Strub etwas einfallen lassen. So gelang es ihm Richie Wanner (TV Beggingen) zu überzeugen, noch einmal für die Schaffhauser an die Geräte zu gehen. Ebenfalls konnte Strub mit Hilfe seiner Beziehungen Andri Stacher (STV Frauenfeld) als Teammitglied gewinnen. Teamleader ist Taha Serhani (TV Hegi), der seit Jahren für Schaffhausen turnende Winterthurer, der vor wenigen Wochen noch als Ersatzmann an den Weltmeisterschaften in Stuttgart im Schweizer Nationalteam stand. Cheftrainer Strub weiss, dass seine Schützlinge trotz der schwierigen Ausgangslage hoch motiviert sind und eine gute Teamleistung bieten werden.
Ein weiterer Teamplayer im Schaffhauser Kollektiv ist der Siblinger Fabio Strauss. Er konnte sich unter anderem bei den Wettkämpfen der bayerischen Regionalliga auf die Titelkämpfe vorbereiten. Das Team wird mit den beiden jungen Turnern, Nick Amon und Tim Richter, komplettiert. Fehlen im Kutu SH-Team werden die deutschen Kunstturner, die in der 1. Bundesliga im Einsatz stehen. Ganz ohne Unterstützung müssen die Schaffhauser Turner die Mission Ligaerhalt nicht beginnen. Knapp 40 Fans werden mit dem Car nach Montreux fahren, um die Turner anzufeuern.

 

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