Für die Schaffhauser Kunstturnen fanden am letzten Wochenende in Zuchwil (So) die Schweizer Meisterschaften der Junioren statt. Bereits in den Vorbereitungen lief nicht alles wie gewünscht. Leon Montanile, der Hoffnungsträger im P3, musste bereits 5 Tage vor dem Wettkampf die Segel streichen. Nach einem Trainingssturz am Sprung musste er aufgrund eines Schleudertraumas aus gesundheitlichen Gründen passen.

Das Wochenende startet mit dem Programm 1. Die Schaffhauser traten mit Edis Senyürek, Kevin Avson und Luca Volger an. Die drei Turner bildeten auch die Mannschaft im P1. Alle drei Turner konnten ihre Bestleistungen nicht abrufen. Man wusste schon zu Beginn, dass eine Qualifikation für das Eidgenössische Turnfest (ein Platz unter den besten 24) sehr schwer werden würde. Leider unterliefen allen 3 Turnern einige Fehler im Wettkampf und alle platzierten sich im hinteren Drittel des Klassements. Somit war klar, dass sich kein Programm 1 Turner für den Jahreshöhepunkt qualifizieren konnte.

Nach dieser ersten kleinen Enttäuschung startete man hoffnungsvoll in den Programm 2 Wettkampf. Lucas Jonesco und Jonas Räpple hatten beide die Chance, sich in die Top 24 zu turnen. Lucas Jonesco startete jedoch mit einem Handicap in diesen Wettkampf, da er sich am Montag im Schulsport eine Daumenverletzung zugezogen hatte. Dies behinderte ihn im Wettkampf schwer und er konnte nicht an seine guten Leistungen der letzten Wettkämpfe anknüpfen. Auch bei Jonas Räpple lief der Wettkampf nicht optimal und somit war auch für ihn der Top 24 Platz weg. Eine nächste Enttäuschung für die Schaffhauser Kunstturner. In diesem Programm hat man die gesteckten Ziele leider auch ganz klar verpasst.

Nun ruhten die letzten Schaffhauser Hoffnungen auf Tim Richter, der im Programm 5 startete. Für ihn war das Ziel klar, einen Platz im Bodenfinale der besten 6 zu erreichen. An den ersten zwei Geräten konnte er seine Leistung abrufen und sogar ein neues Element, den Doppelsalto als Abgang am Barren in den Stand turnen. Nach einer soliden Reckübung, folgte dann die Bodenübung. Nach einem geglückten Start mit zweieinhalbfacher Schraube und weiteren Akkrobahnen unterlief ihm dann aber ein Missgeschick im Japaner Handstand und musste grosse Einbussen in der Ausgangsnote in Kauf nehmen. Mit der Endnote von 13.733 gab es noch ein wenig Hoffnung. Diese wurde aber schnell zerstört, da weitere 7 Turner eine bessere Note vorweisen konnten. Somit war auch der letzte Hoffnungsschimmer der Schaffhauser Kunstturner weg.

Es war definitiv nicht das Wochenende für Kunstturnen Schaffhausen. Cheftrainer Ueli Strub lässt sich davon aber nicht unterkriegen und gibt sich kämpferisch. „Nach so einem Wochenende kann man nur nach vorne schauen und weiter arbeiten, dass es im nächsten Jahr besser klappt.“

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