phoca thumb m DSC 0091Mit acht Turnern reiste Kutu Schaffhausen nach Biberist (SO) an die Mittelländischen Kunstturnertage. Der höchste Wettkampf, im Programm 6, galt als Qualifikationswettkampf für die Universiade in Taipei. Pech hatte das Aushängeschild der Schaffhauser Kunstturner, der Löhninger Marco Walter, der wegen einer Bauchmuskelverletzung nicht starten konnte. Er hat aber noch eine weitere Chance, sich zu qualifizieren. Im P6 waren trotzdem mit  Tim Leitenmair und Fabio Strauss zwei Kutu-SH-Vertreter dabei. Leider erwischten beide keinen optimalen Start. Während sich Leitenmair im Laufe des Wettkampfs steigern konnte, erwischte Strauss nicht seinen besten Tag und musste einige Fehler in Kauf nehmen. Am Schluss landete Tim Leitenmair auf dem 15. Platz und Strauss auf dem 21. In einem starken Teilnehmerfeld gewann, wie bereits eine Woche zuvor an den Zürcher Kunstturnertagen, Samir Serhani, der Bruder des Kutu-SH-Spitzenturners Taha Serhani.

In den unteren Programmen galt der Wettkampf als Qualifikation für die schweizerischen Kader. Das zog natürlich die besten Turner aus der ganzen Schweiz an. Im Programm 4 war Tim Richter als einziger der Schaffhauser Athleten am Start. Er belegte im anspruchsvollen Programm 4 den 14.  Rang

Am Sonntag waren die Programm-1-Turner an der Reihe. Die jüngeren unter ihnen konnten in einer eigene Kategorie, dem P1U9, starten. Mit 90  Turnern war das Programm 1 das am besten besuchte. Aus Schaffhauser Sicht versuchte sich ein Trio in die vorderen Plätze zu turnen. Leon Montanile wurde von der Konkurrenz hart gefordert. Ein Malheur am Pferd kostete ihn am Schluss den Podestplatz. Dass er trotzdem noch mit über 80 Punkten auf den 8. Rang vorstossen konnte, zeigt seine Klasse. Maxi Glaeser zeigte wiederum einen sehr guten Wettkampf und landete auf dem 12.  Platz. Joseph Mascot machte seine Sache ebenfalls gut und wurde 33. Alle drei konnten somit klar die Auszeichnung entgegennehmen.

Im Programm P1U9 konnten die beiden jüngsten Turner von Kutu SH ohne Druck an den Start gehen. Dies machte sich bemerkbar. Sie turnten ausgezeichnet und sehr stabil. Lucas Jonesco setzte sich von Anfang an an die Spitze und verteidigte diese bis zum Schluss. Jonas Räpple zeigte dabei auch mit seinem 7. Rang, dass die nächste Generation schon in den Startlöchern steht. Schon am kommenden Samstag geht es mit dem Heidiland-Cup in Maienfeld zum nächsten Qualifikationswettkampf für die vielversprechenden P1-Turner.

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