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Ein grosses Jubiläum hatte der ZTV (Zürcher Turnverband) am letzten Wochenende zu feiern. Bereits zum hundertsten Mal wurden die Zürcher Kunstturnertage durchgeführt. Die Wettkämpfe fanden in Neftenbach statt. Die Kunstturner Schaffhausen waren mit 6 Turnern vertreten, darunter auch das Nationalkadermitglied aus Löhningen, Marco Walter.

Höhepunkt des Anlasses war der Programm 6 Wettkampf am Samstag-Abend. Neben Walter standen  noch weitere Athleten aus dem Nationalkader am Start. Der Kampf um den Jubiläumstitel verlief äusserst spannend, denn die Führung wechselte von Gerät zu Gerät. Am Schluss siegte Samir Serhani (TV Hegi), der Bruder von Taha, mit acht Zehntel Vorsprung auf Sacha Coradi vom TV Bülach. Die Bronzemedaille sicherte sich Marco Rizo von Kutu Freienstein-Rorbas. Marco Walter nutzte den Wettkampf als Vorbereitung für die in einer Woche stattfindende Qualifikation für die Universiade. Er turnte nur an fünf Geräte, zeigte aber an diesen, dass er in Topform ist. An den Ringen und am Sprung holte er sich jeweils die Höchstnoten und auch an den anderen drei Geräten war er immer unter den Top 5. „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung“, meinte Walter nach dem Wettkampf. Mit diesem Resultat kann er am Samstag zuversichtlich nach Biberist an die Mittelländischen Kunstturnertage reisen.

P1 TeamDen Abschluss des Jubiläums machten dann die Programm 1-Turner am Sonntag-Nachmittag. Der erste „nicht“ Ostschweizer-Wettkampf galt als Qualifikationswettkampf für die Kader des STV’s. Die Schaffhauser starteten am Barren und am Reck etwas nervös. Es schlichen sich einige ungewohnte Fehler ein. Die Schützlinge von Cheftrainer Zbynek Zahlava steckten das jedoch weg und steigerten sich im Laufe des Wettkampfs. Wegen einem nichtgegebenen Bonuselement an den Ringen rutschte Leon Montanile am Schluss noch knapp vom zweiten auf den dritten Rang. Maximilian Glaeser zeigte seinen beste Wettkampf in dieser Saison und wurde Fünfter. Nur einen Rang dahinter klassierte sich Alen Krznaric, der eine noch bessere Rangierung mit einem Fehler am Barren vergeben hatte. Joseph Mascot konnte sich wegen einer Verletzung nicht optimal vorbereiten, wurde aber trotzdem sehr guter zehnter. Der jüngste Schaffhauser, Jonas Räpple, hatte Pech. Er verpasste die Auszeichnung um nur zwei Zehntel. Als 31. Klassierte er sich in der Mitte des Klassements. Dieses Ergebnis unterstreicht ein weiteres Mal die Stärke der Schaffhauser in dieser Programmklasse. Schon am kommenden Samstag steht (auch in Biberist) der nächste Qualifikationswettkampf an, wo dann noch mehr Teilnehmer und aus der ganzen Schweiz am Start sind.  

Rangliste

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